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Inhaltsverzeichnis

WAS IST CBD?

CBD (Cannabidiol) ist eines der am besten erforschten und bekanntesten Phytocannabinoide, die in der Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) vorkommen, einer Pflanze aus der Familie der Cannabaceae.

Im Gegensatz zu THC ist CBD nicht psychoaktiv: Es verursacht kein „High“, verändert nicht die Wahrnehmung und erzeugt nicht die für Freizeit-Cannabis typische Euphorie. Genau aus diesem Grund hat CBD eine zentrale Rolle im Bereich Wellness und Forschung eingenommen und den Weg für eine breite Produktpalette geebnet: CBD-Öl, Kosmetika, Kräutertees, Kapseln, Extrakte, Kristalle und vieles mehr.

Hanf ist eine wahre „natürliche Molekülfabrik“: Er enthält über 100 Cannabinoide, außerdem Terpene, Flavonoide, Fettsäuren, Wachse und aromatische Verbindungen. Deshalb können zwei Öle auf dem Etikett ähnlich aussehen, sich jedoch deutlich in Aromaprofil, Wirkstoffspektrum und wahrgenommener Qualität unterscheiden.

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CBD: Warum ist es heute so beliebt?

CBD hat sich weltweit aus drei ganz konkreten Gründen etabliert:

  • Nicht psychoaktiv: Es ist das „wellness-freundliche“ Cannabinoid, gewählt von Menschen, die natürliche Unterstützung suchen, ohne auf Produkte mit chemischen Molekülen und relevanten Gegenanzeigen zurückzugreifen.
  • Vielseitigkeit: CBD ist in verschiedenen Darreichungsformen und Konzentrationen erhältlich, um unterschiedlichen Gewohnheiten und Bedürfnissen gerecht zu werden (Tropfen, Sprays, Kosmetika, Isolate).
  • Wachsendes wissenschaftliches Interesse: Seit den 1960er-Jahren hat sich die Forschung zu Cannabinoiden stark beschleunigt – auch dank der Entdeckungen rund um das Endocannabinoid-System und der Fortschritte in den analytischen Methoden.

### **Was ist die Geschichte von CBD?**

Von den ersten wissenschaftlichen Studien bis zur modernen Forschung ist die Geschichte von **CBD** eine Reise aus **Forschung und Entdeckungen**, die unseren Blick auf Hanf grundlegend verändert hat. Alles begann **1940**, als der amerikanische Chemiker **Roger Adams** einige der ersten grundlegenden Arbeiten zur Erforschung von Cannabidiol veröffentlichte. Dies war einer der entscheidenden Schritte, die Cannabis von einer „traditionellen Pflanze“ zu einem Objekt moderner chemischer Forschung machten.

Im Rahmen seiner Arbeiten isolierte Adams auch einen weiteren Cannabiswirkstoff, **Cannabinol (CBN)**, und postulierte die Existenz einer dritten Verbindung, die später als **Tetrahydrocannabinol (THC)** identifiziert wurde – der Hauptwirkstoff, der für die psychoaktiven Effekte von Cannabis verantwortlich ist.

Der entscheidende Durchbruch erfolgte **1963–1964**, als die von dem israelischen Forscher **Raphael Mechoulam** geleitete Arbeitsgruppe die Struktur von **CBD (Cannabidiol)** aufklärte und **Δ9-THC (Tetrahydrocannabinol)** in reiner Form isolierte. Damit wurde der Weg für die **Pharmakologie der Cannabinoide** und ein präziseres Verständnis der Wirkungen der verschiedenen Pflanzenmoleküle geebnet. Von diesem Zeitpunkt an riss das wissenschaftliche Interesse nicht mehr ab: Die Forschung verlagerte sich von der reinen Analyse der Substanzen hin zur zentralen Frage, **wie diese Stoffe mit dem menschlichen Körper interagieren**.

Eine wesentliche Antwort zeichnete sich **1992** mit der Identifizierung von **Anandamid** ab, einem der ersten beschriebenen Endocannabinoide. Diese Entdeckung stärkte das Konzept des **Endocannabinoid-Systems (ECS)** und stellte es in den Mittelpunkt der Forschung: ein internes Regulationsnetzwerk, das hilft, das Gleichgewicht wichtiger Funktionen wie **Stimmung, Schlaf, Appetit, Stressreaktion und Schmerzempfinden** aufrechtzuerhalten. Ab diesem Moment wurde CBD nicht mehr nur als einzelne Molekülstruktur betrachtet, sondern als Verbindung, die mit einem **realen und messbaren biologischen System** interagieren kann.

Schließlich hob die **World Health Organization (WHO)** im Jahr **2018** hervor, dass CBD im Allgemeinen **kein Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotenzial** aufweist, betonte jedoch zugleich die Bedeutung einer **informierten Anwendung** und der **Produktqualität**. Dies markiert den Endpunkt der modernen Forschung: nicht nur zu verstehen, **was CBD ist**, sondern auch **wie man es auswählt**, **verantwortungsvoll verwendet** und warum **Transparenz** – Laboranalysen, Herkunft und Produktionsprozess – heute ein integraler Bestandteil des Wertes eines cannabidiolbasierten Produkts ist.

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Alle CBD-Formen, die du auf dem Markt findest

Wenn du auf einem Produktetikett „CBD“ liest, siehst du nur den Anfang der Geschichte.

Was das Erlebnis wirklich bestimmt, ist die Art des verwendeten Hanfextrakts, das enthaltene Wirkstoffspektrum und – ebenso wichtig – das Format, in dem CBD (oder Hanfwirkstoffe) angeboten werden. Öle, topische Produkte und Hanfkräutertees sind nicht austauschbar: Sie sind für unterschiedliche Ziele, Vorlieben und Routinen konzipiert.

CBD-Isolat-Öl ist die minimalistischste Option: Es enthält nahezu reines CBD, mit wenig bis keiner Präsenz anderer Cannabinoide oder Terpene.
Es wird häufig von Menschen gewählt, die eine klare, einfache Formulierung, ein neutrales Geschmacksprofil und maximale Einfachheit bevorzugen.

Am anderen Ende steht Full-Spectrum-CBD-Öl. Full Spectrum bewahrt ein deutlich breiteres Profil natürlich vorkommender Hanfverbindungen – Cannabinoide, Terpene und Flavonoide – und kann Spuren von THC enthalten, innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte und gemäß den Laboranalysen des Herstellers.
Viele Anwender schätzen es wegen seines stärker botanischen Charakters und der reicheren aromatischen Komplexität.

Dazwischen positioniert sich Broad-Spectrum-CBD-Öl: Es bietet ein umfassenderes Hanfprofil als Isolat, entfernt jedoch THC vollständig oder bis unter die Nachweisgrenze (abhängig von Prozess und Tests) – ein beliebter Mittelweg.

Neben Ölen zählt topisches CBD zu den am schnellsten wachsenden Kategorien, insbesondere CBD-Hautpflegecremes sowie Cremes/Balsame für Muskeln & Gelenke.
Bei topischen Produkten steht die lokale Anwendung im Fokus: Die Formulierung ist darauf ausgelegt, dort zu wirken, wo sie aufgetragen wird, und der Haut Komfort und Balance zu geben.

CBD ist lipophil (fettliebend). Das bedeutet, es lässt sich so formulieren, dass es die Hautaufnahme unterstützt – insbesondere in Kombination mit hochwertigen Trägerölen und durchdacht entwickelten kosmetischen Inhaltsstoffen.
Deshalb werden CBD-Topicals häufig gezielt an Stellen wie Schultern, Nacken, unterem Rücken, Beinen, Knien oder Händen angewendet, wenn ein lokales Wohlgefühl gewünscht ist.

Ein weiteres zunehmend beliebtes Format sind Hanfkräutertees (reine Hanfinfusionen).
Im Gegensatz zu Ölen oder Cremes basieren Hanftees stärker auf dem traditionellen Kräuterprofil und Ritual der Pflanze – Wärme, Aroma und Entspannung – oft kombiniert mit Botanicals wie Kamille, Zitronenmelisse oder Lavendel.
Je nach Rezeptur und verwendeten Pflanzenteilen liefern Hanfinfusionen möglicherweise nicht dieselbe CBD-Konzentration wie Öle, können jedoch eine sanfte und angenehme Möglichkeit sein, Hanf in die tägliche Wellness-Routine zu integrieren, besonders am Abend.

Praktischer Hinweis: Wenn du Drogentests (Beruf oder Sport) unterliegst, kann die Wahl eines Full-Spectrum-Produkts das Risiko einer THC-Positivität erhöhen (auch bei legalen Produkten), da Tests THC-Metaboliten und nicht CBD nachweisen.
Für einen „THC-freien“ Ansatz werden in der Regel Isolat-Produkte oder ordnungsgemäß getestete Broad-Spectrum-Produkte bevorzugt.

Unterschied zwischen CBD und THC

CBD und THC sind beide Cannabinoide, verhalten sich jedoch sehr unterschiedlich im Körper.

  • THC ist hauptsächlich für die psychoaktiven Effekte verantwortlich, da es stark mit Rezeptoren und Gehirnschaltkreisen interagiert, die mit dem Belohnungssystem (Dopamin) verbunden sind.
  • CBD hingegen verursacht keine Euphorie und zeigt laut Bewertungen der World Health Organization (WHO) kein Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotenzial.

👉 Kurz gesagt:
THC = Veränderung
CBD = keine Veränderung
(immer bei verantwortungsvollem Gebrauch und geprüfter Qualität, z. B. CBD-Öle von Lamacoppa Leaf Sciences).

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Wie schmeckt CBD?

CBD-Öl: Warum schmecken manche „kräuterartig“?

Der Geschmack von CBD hängt von mehreren Faktoren ab:

  • dem Spektrum (CBD-Isolat vs. Full Spectrum / Broad Spectrum)
  • der Präsenz von Terpenen (Myrcen, Limonen, Pinen usw.)
  • dem Trägeröl (MCT-Öl, Olivenöl, Hanföl usw.)
  • dem Raffinierungsprozess (wie stark der Extrakt „gefiltert“ ist)

Ein hochwertiges Full-Spectrum-CBD-Öl weist in der Regel einen natürlich kräuterigen, aromatischen Nachgeschmack auf.

Ein hochwertiges Broad-Spectrum-CBD-Öl hat im Vergleich zu Full Spectrum einen milderen, weicheren Geschmack am Gaumen.

Ein CBD-Isolat-Öl, hergestellt aus nahezu reinen CBD-Kristallen, ist praktisch geschmacksneutral und ergibt – je nach verwendetem Trägeröl – ein sehr neutrales Öl.

CBD-Produktionsprozess – kurz erklärt

Über „gutes“ CBD zu sprechen, ohne die Lieferkette zu erwähnen, ist wie über Wein zu sprechen, ohne die Trauben zu nennen.
Echte Qualität entsteht durch eine präzise und kontrollierte Kette – vom Anbau bis zum fertigen Produkt.


Hanfanbau

In Europa ist der Anbau von Sorten, die im EU-Gemeinschaftskatalog gelistet sind, durch die Gesetze zum Industriehanf geregelt.
Die Gesetzgebung legt THC-Grenzwerte fest und schützt Landwirte, mit einer Toleranz bis zu 0,5 % THC im Anbau.


Indoor / Outdoor / Greenhouse

Die Anbaumethode beeinflusst die Qualität des CBD maßgeblich:

  • Outdoor: natürlicher Ansatz, oft hohe Erträge, aber größere Variabilität (Klima, Schädlinge)
  • Indoor: effiziente Erträge bei vollständiger Kontrolle, jedoch höhere Kosten
  • Greenhouse (Gewächshaus): ein Kompromiss zwischen Kontrolle und Skalierbarkeit

CBD-Extraktion: wichtigste Methoden

Superkritische CO₂-Extraktion

Eine der am meisten geschätzten industriellen Methoden, da sie bei korrekter Durchführung eine saubere Extraktion ohne Lösungsmittelrückstände ermöglicht.

Ethanol-Extraktion

Weit verbreitet aufgrund von Effizienz und Kosten, erfordert jedoch strenge Reinigungsprozesse, um Rückstände und unerwünschte Co-Extrakte zu kontrollieren.


Raffinierung: Decarboxylierung, Winterisierung, Destillation – warum sie wichtig sind

Viele seriöse Hersteller integrieren zusätzliche Verarbeitungsschritte, um:

  • die Reinheit zu verbessern
  • das Produkt zu stabilisieren
  • Wachse und „schwere“ Bestandteile zu reduzieren
  • ein konstanteres Cannabinoidprofil zu erzielen

Industriestandard

Auf industrieller Ebene ist die superkritische CO₂-Extraktion die am häufigsten eingesetzte Methode, da sie die CBD-Reinheit bewahrt, ohne Verarbeitungsrückstände zu hinterlassen – für ein sicheres, stabiles und hochwertiges Produkt.

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Labortests

Auch wenn Anbau und Extraktion sorgfältig durchgeführt werden, kann das Endprodukt von hervorragender Qualität sein. Doch absolute Sicherheit bietet nur die Laboranalyse.

Aus diesem Grund sollten die Analysen von unabhängigen Drittlaboren durchgeführt werden, um Objektivität und maximale Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Die Ergebnisse müssen in einem Analysezertifikat (Certificate of Analysis – COA) zugänglich gemacht werden. Dieses ermöglicht es Verbraucherinnen und Verbrauchern, genau zu verstehen, was sie kaufen:

  • die tatsächliche Cannabinoid-Konzentration
  • die THC-Werte
  • die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte
  • die Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards

Diese Transparenz unterscheidet ein seriöses, hochwertiges Produkt von einem generischen und ermöglicht eine informierte und bewusste Kaufentscheidung.

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CBD-Eigenschaften: Was die Wissenschaft sagt

CBD wird in vielen Bereichen wissenschaftlich untersucht, doch es ist wichtig, präzise zu formulieren: Untersucht zu werden bedeutet nicht, eine Heilung zu sein.

Am häufigsten untersuchte Bereiche

  • Modulation der Stress- und Angstreaktion
  • Unterstützung des Schlafs
  • Reduktion von Schmerzen und Entzündungen
  • antiemetische Effekte gegen Übelkeit (in spezifischen Kontexten)
  • Neurologie (hauptsächlich im pharmazeutischen Umfeld)

Die World Health Organization (WHO) bewertet CBD als generell gut verträglich und sieht keine Hinweise auf Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotenzial. Das schließt jedoch nicht aus, dass auf Dosierung, Produktqualität und mögliche Wechselwirkungen geachtet werden muss.

Der Mensch nutzt Hanf seit Jahrtausenden als natürliches Mittel – gerade wegen seiner vielfältigen Eigenschaften: analgetisch, anxiolytisch, antidepressiv, antipsychotisch, antikonvulsiv, antiemetisch, beruhigend, aktivierend, neuroprotektiv und antioxidativ.

Durch Studien unterstützte Anwendungsbereiche von CBD

Mehrere wissenschaftliche Studien bestätigen das breite Potenzial von CBD als natürliche Unterstützung bei:

  • Stress und Angst
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen
  • Entzündungen
  • Arthritis
  • Fibromyalgie
  • Rheumatismus
  • Prämenstruellem Syndrom (PMS) und zyklusbedingten Beschwerden
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Wie wirkt CBD im Körper?

CBD (Cannabidiol) interagiert mit dem Endocannabinoid-System (ECS) des Körpers – einem zentralen Regulationssystem, das eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Homöostase (inneres Gleichgewicht) spielt. Das ECS beeinflusst zahlreiche physiologische Prozesse, darunter Schmerz, Stimmung, Appetit, Schlaf und die Immunantwort.


Zentrale Bestandteile des Endocannabinoid-Systems

Rezeptoren
Die wichtigsten ECS-Rezeptoren sind CB1 und CB2:

  • CB1-Rezeptoren: vorwiegend im zentralen Nervensystem; beeinflussen motorische Koordination, Schmerzempfinden, Appetit, Gedächtnis und Stimmung.
  • CB2-Rezeptoren: hauptsächlich im Immunsystem; spielen eine Rolle bei Entzündungen und Schmerzen.

Endocannabinoide
Körpereigene Verbindungen, die Cannabinoid-Rezeptoren aktivieren. Die wichtigsten sind:

  • Anandamid
  • 2-AG

Enzyme
Enzyme wie FAAH und MAGL bauen Endocannabinoide ab, nachdem sie ihre Funktion erfüllt haben.


Wie wirkt Cannabidiol (CBD)?

  • Interaktion mit Rezeptoren
    CBD bindet nicht direkt an CB1- und CB2-Rezeptoren, sondern moduliert deren Aktivität, indem es die Effekte von Endocannabinoiden oder anderen Substanzen verstärkt oder abschwächt.
  • Enzymhemmung
    CBD kann Enzyme hemmen, die Endocannabinoide abbauen, und so deren Wirkung im Körper verlängern.
  • Serotonerge Rezeptoren
    CBD interagiert auch mit Serotonin-Rezeptoren (5-HT1A) und trägt damit zu anxiolytischen und stimmungsunterstützenden Effekten bei.
  • Vanilloid-Rezeptoren
    CBD kann TRPV1-Rezeptoren aktivieren, die an der Regulation von Schmerz und Körpertemperatur beteiligt sind.

Was bewirkt CBD im Körper?

CBD unterstützt den Körper in Stresssituationen und wirkt als natürlicher Ausgleichsmechanismus. Es wird häufig als natürlicher Begleiter eingesetzt bei:

  • Schlaflosigkeit
  • Angst und Stress
  • Menstruationsbeschwerden
  • Migräne
  • chronischen Schmerzen

Die Wirkung von CBD beruht vor allem auf der Interaktion mit dem Endocannabinoid-System.


CBD – mögliche Vorteile

Eine Umfrage aus dem Jahr 2021 unter Personen mit Nackenschmerzen oder anderen Wirbelsäulenbeschwerden zeigt, dass CBD dank seiner muskelentspannenden Eigenschaften helfen kann, Schmerzen besser erträglich zu machen. Im Gegensatz zu vielen konventionellen Medikamenten zeigt CBD keine offensichtlichen Risikofaktoren oder ausgeprägten Nebenwirkungen, während die positiven Effekte klar wahrgenommen werden.

Die potenziellen Vorteile von CBD gehen über reine Schmerzlinderung hinaus. Es zeigt vielversprechende Effekte bei:

  • Reduktion von Stress, Schwindel und Übelkeit im Zusammenhang mit Nackenschmerzen
  • Angst und depressiver Verstimmung
  • Kopfschmerzen
  • Management chronischer Schmerzen
  • Reduktion von Anfällen (in spezifischen Kontexten)
  • zervikaler Bandscheibenhernie
  • Hauterkrankungen wie Akne, Psoriasis und Ekzemen

Nebenwirkungen von CBD und Wechselwirkungen mit Medikamenten

CBD ist in der Regel gut verträglich, jedoch nicht „nur Wasser“. Mögliche Effekte (abhängig von Person und Dosierung) sind:

  • Schläfrigkeit oder Sedierung
  • gastrointestinale Beschwerden (z. B. Durchfall)
  • Mundtrockenheit
  • Veränderungen des Appetits
  • Müdigkeit

Schwere Nebenwirkungen sind selten, und CBD gilt für die meisten Menschen als sicher, insbesondere im Vergleich zu vielen Arzneimitteln mit relevanten Gegenanzeigen.

Mögliche Wechselwirkungen

CBD kann mit bestimmten Medikamenten interagieren; dazu zählen vor allem:

  • Antikoagulanzien: erhöhtes Blutungsrisiko (z. B. bei Warfarin) durch Hemmung des Leberstoffwechsels.
  • Antikonvulsiva: Veränderung der Plasmaspiegel anderer Antiepileptika (z. B. Clobazam), mit Verstärkung erwünschter oder unerwünschter Effekte.
  • Antidepressiva: gleichzeitige Einnahme mit SSRIs wie Sertralin oder Fluoxetin kann Wirksamkeit oder Abbau beeinflussen und das Nebenwirkungsrisiko erhöhen.
  • Herz- und Blutdruckmedikamente: je nach Dosis und Kontext mögliche hypo- oder hypertensive Effekte.
  • Sedativa und Benzodiazepine: verstärkte sedierende Wirkung und erhöhtes Risiko für übermäßige Schläfrigkeit.
  • Schwangerschaft und Stillzeit: die Anwendung von CBD wird nicht empfohlen.
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CBD-Dosierung und wie man CBD-Öl einnimmt

Die CBD-Dosierung sollte individuell angepasst werden und kann sich im Laufe der Zeit verändern. Mehrere Faktoren beeinflussen die Wirkung von CBD im Körper, darunter:

  • Körpergewicht
  • Stoffwechsel
  • Lebensstil
  • Gesundheitszustand

Diese Faktoren unterscheiden sich stark von Person zu Person und hängen auch von Geschlecht und Genetik ab. Daher muss jeder seine optimale CBD-Dosierung selbst finden.

Wie nimmt man CBD-Öl ein?

CBD-Tropfen können auf verschiedene Weise eingenommen werden, die sublinguale Methode (Tropfen unter die Zunge) ist jedoch die gängigste und schnellste.

Empfohlene Anwendung:

  1. Die Flasche gut schütteln.
  2. Mit der Pipette die gewünschte Anzahl Tropfen unter die Zunge geben.
  3. 60 Sekunden im Mund behalten, damit die Aufnahme über die sublingualen Kapillaren erfolgen kann, anschließend schlucken.

Die meisten Studien zu den Effekten von CBD empfehlen, mit einer niedrigen bis moderaten Dosis zu beginnen und diese schrittweise zu erhöhen, bis die gewünschten Effekte erreicht werden.

Es wird empfohlen, wöchentlich zu dokumentieren:

  • die eingenommene Menge,
  • den Zeitpunkt der Einnahme,
  • die wahrgenommenen Symptome oder Effekte,

um die optimale Einnahme zu bestimmen.

Wie lange bleibt CBD im Urin? (Und das Thema Drogentests)

Hier ist es wichtig, keine Dinge zu verwechseln:

  • Standard-Drogentests suchen nach THC-Metaboliten, nicht nach CBD.
  • Das Risiko eines positiven Ergebnisses entsteht vor allem durch:
    • Full-Spectrum-Produkte mit THC-Spuren
    • Kontaminationen oder ungenaue Kennzeichnung
    • regelmäßige bzw. langfristige Anwendung, die zu einer Anreicherung von THC in kleinen, aber nachweisbaren Mengen führen kann

Studien und Berichte zeigen, dass einige im Handel erhältliche CBD-Produkte ein Positivitätsrisiko bergen können, da der THC-Gehalt nicht immer klar deklariert ist.

Wenn du ein Null-THC-Risiko benötigst, wähle:

  • CBD-Öl mit CBD-Isolatkristallen, oder
  • Broad-Spectrum-CBD-Öl, das kein THC enthält.

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